Über uns
Nach vielen Jahren in Pensionsställen haben wir uns 1999 dazu entschlossen, „alles besser zu machen als alle anderen“ und uns einen eigenen Stall zu kaufen. Nach nicht allzu langer Suche sind wir auf das heutige „Gut Allegra“ gestoßen und waren sofort begeistert. Man stelle sich vor: nach zwei Kilometer Fahrt in die völlige Wildnis steht man plötzlich auf einem wunderschön angelegten und gepflegten Hof. Nicht nur, dass man vom Boden essen konnte, es war auch noch pferdegerecht mit riesigen Koppeln und Unterständen auf jeder Koppel. Nachdem sogar die Genehmigung für einen Hallenbau vorlag konnten wir nicht anders, als den Reitstall zu kaufen.
Wie nennt man nun so ein Anwesen? Erst habe ich mir überlegt, warum wir uns dazu entschlossen haben einen eigenen Reitstall zu kaufen: ich wollte gerne einen Ort schaffen, an dem sich Pferd und Reiter einfach wohl fühlen können. Das habe ich dann jedem, der es hören wollte oder auch nicht, erzählt und die Mühe hat sich gelohnt. Meine Schwiegereltern sind passionierte Wandersleut und als meine Schwiegermutter das Motto unseres Stalles hörte meinte sie sofort „Gut Allegra“, denn in der Schweiz gib es den Gruß „allegra“ (freu Dich), den sich die Wanderer zurufen. Nun hatten wir auch dieses Problem gelöst.
Wir bauten eine Halle, den heutigen Achterstall bauten wir von einem Abfohlstall in einen Pensionsstall mit acht Boxen und einer großen Sattelkammer, mit zwei Sattelhaltern, einem Deckenhalter, einem Trensenhalter und einem großen Schrank für jedes Pferd um. Auch sonst gab es noch viel zu tun. Wir haben fließend Wasser auf alle Koppeln und auch auf die Kiespaddocks (natürlich frostsicher bei den bayrischen Temperaturen im Winter) gelegt. Wir haben noch einen Laufstall, den einen oder anderen Unterstand, eine Kutschenremise und ein Pony Domizil gebaut. Ich bin auch nach zehn Jahren immer wieder erstaunt darüber, dass wir jedes Jahr neue Projekte finden, die unbedingt umgesetzt werden müssen. Nach jedem Sommer sind wir uns einig, dass der nächste Sommer weniger Arbeit bringen wird. Warten wir ab was der nächste Sommer so mit sich bringt. Aber wie heißt es so schön „wer rastet, der rostet“.
Mittlerweile beherbergen wir 24 Pferde und Ponys in drei Laufställen, drei Paddockboxen und acht normalen Boxen. Mein großes Ziel war und ist es, zu zeigen, dass eine natürliche Haltung und Komfort für den Reiter vereinbar sind. Im Sommer stehen unsere Pferde, trotz erfolgreichem Turniereinsatz 24 Stunden in Herden auf der Koppel. Im Winter sind sie den ganzen Tag auf ca. 2000m² großen Kiespaddocks , die selten durchfrieren, egal bei welchem Wetter nicht tief werden und von denen man saubere Pferde holt. (Schluss mit dem Kuhstriegel im Putzkasten).
Neben allen Problemen, die eine Stallgemeinschaft mit überwiegend Damen so mit sich bringt, herrscht meistens gute Stimmung in unserem Stall. Außerdem hat sich herausgestellt, dass bei so schlimmen Ereignissen, wie dem Hochwasser 2005 auf unsere Leute Verlass ist. Es haben über viele, viele harte Arbeitstage hinweg immer zwischen 20 und 30 Leuten (nicht nur Einsteller sondern auch andere gute Freunde und Verwante) geholfen den Schlamm und die ganzen „Mitbringsel“ von der Ammer zu entfernen. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei allen Helfern bedanken.
Auch die Weiterbildung unserer Pferde und Reiter kommt bei uns nicht zu kurz.
Wir bieten unseren Einstellern und auch Fremdreitern jedes Jahr eine breite Auswahl an Kursen ( siehe Kursdaten) an. Von Dressur- über Spring- und Vielseitigkeitskursen bis Westernkurse und Bodenarbeit ist fast für jeden Geschmack etwas dabei.
Unser neuestes Projekt sind Managerkurse, die wir in Zusammenarbeit mit
Dr. Phil. & Dipl.Päd. Simone Heinke anbieten.
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